Michael Hotopp

Entwickler der Familien-Apps, Unternehmensfotograf und kreativer Problemlöser aus Monheim am Rhein.

Seit 2002 selbstständig. Über 20 Jahre Erfahrung.

2002 Gründung
20+ Jahre Erfahrung
8 Familien-Apps
0 Verpasste Deadlines

Die Geschichte hinter den Familien-Apps

Schon als Teenager wurde mir nachgesagt, ich hätte einen gewissen "MacGyverismus" - die Fähigkeit, mit begrenzten Mitteln kreative Lösungen zu finden. Meine Lehrer meinten das durchaus als Kompliment: Wo andere aufgaben, fand ich einen Weg. Diese Eigenschaft prägt bis heute meine Arbeit - und sie ist der Grund, warum es die Familien-Apps gibt.

Der ungewöhnliche Weg

Meine berufliche Reise begann nicht in einem Startup oder einer IT-Firma. Mit 19 Jahren, im Jahr 2002, gründete ich mein eigenes Unternehmen - aber nicht als Programmierer, sondern als Fotograf. Unternehmensfotografie, später Videografie und Grafik-Design wurden meine Leidenschaft. Ich fotografierte lokale Unternehmer, drehte Imagefilme und gestaltete Visitenkarten.

Was viele nicht wissen: Ich bin eigentlich gelernter Anwendungsentwickler. Diese Fähigkeit schlummerte jahrelang im Hintergrund, während ich mich auf die kreative Arbeit konzentrierte. Doch sie war nie ganz weg - und sie wartete auf den richtigen Moment.

2015: Das Lokalhelden-Projekt

Ein Wendepunkt kam 2015 mit meinem "Lokalhelden"-Projekt. Ich porträtierte über 150 lokale Unternehmer aus Monheim und Umgebung - den Bäcker um die Ecke, die Inhaberin des Blumenladens, den Handwerksmeister in dritter Generation. Dabei lernte ich etwas Wichtiges: Die besten Lösungen entstehen, wenn man die Menschen und ihre Bedürfnisse wirklich versteht.

Diese Erkenntnis sollte später entscheidend werden.

2018: Als Vater vor dem Problem

Als meine Kinder noch klein waren, stand ich oft vor einer frustrierenden Situation: Ich wusste, dass es in unserer Stadt tolle Angebote für Familien gab - Spielplätze, Veranstaltungen, Beratungsstellen. Aber wo waren sie? Die Informationen waren verstreut auf verschiedenen Webseiten, in Flyern, die längst im Altpapier gelandet waren, oder existierten nur als Insider-Wissen unter Eltern.

"Das muss doch besser gehen", dachte ich mir.

2019: Der Anruf aus Dormagen

Dann kam der Anruf, der alles veränderte. Das Jugendamt der Stadt Dormagen suchte nach einer Lösung für genau dieses Problem. Sie hatten bereits mit mehreren Agenturen gesprochen, aber keine konnte das liefern, was sie brauchten: Eine App, die wirklich für Familien gemacht ist - nicht nur eine mobile Webseite mit App-Icon.

Als ich den Hörer auflegte, wusste ich: Das ist der Moment, auf den ich gewartet habe. Endlich konnte ich meine Entwickler-Fähigkeiten mit meinem Verständnis für lokale Bedürfnisse verbinden. Und als Vater kannte ich die Perspektive der Nutzer aus eigener Erfahrung.

Die erste Familien-App entsteht

Die Entwicklung der Dormagener Familien-App war intensiv. Ich saß mit den Mitarbeiterinnen des Jugendamts zusammen, hörte zu, fragte nach. Was brauchen Familien wirklich? Welche Probleme haben die Redakteure beim Pflegen von Inhalten? Wie können wir den Datenschutz gewährleisten, ohne die Nutzererfahrung zu beeinträchtigen?

Das Ergebnis war eine App, die anders war als alles, was ich auf dem Markt gesehen hatte. Keine Registrierung erforderlich. Keine Daten in der Cloud. Alle persönlichen Informationen - wie die Geburtstage der Kinder für altersgerechte Inhalte - bleiben auf dem Smartphone der Familie. Und für die Redakteure: Ein Admin-Backend, das so intuitiv ist, dass auch Mitarbeitende ohne IT-Erfahrung sofort loslegen können.

"Die Zusammenarbeit mit Michael ist anders als mit klassischen IT-Dienstleistern. Er versteht, was wir im Jugendamt brauchen - und er spricht unsere Sprache, nicht IT-Fachchinesisch."

Von einer Stadt zu acht Kommunen

Nach dem erfolgreichen Start in Dormagen sprach sich herum, was möglich ist. Neuss kam als nächstes - mit dem Wunsch nach einem integrierten Buchungssystem für Ferienangebote. Dann der Kreis Kleve mit einer besonderen Herausforderung: Eine App für 16 Gemeinden gleichzeitig, jede mit eigenen Inhalten, aber alle unter einem Dach.

Rheine brachte den Barcode-Scanner für den Familienpass. Hennef legte besonderen Wert auf einfache Sprache für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Jede Kommune hatte andere Anforderungen - und jede Anforderung machte die Plattform besser.

Heute bedienen die Familien-Apps acht Städte und Kreise in NRW. Über 6.000 Veranstaltungen, 4.000 Orte und unzählige Ratgeber-Artikel helfen Familien, den Alltag zu meistern. Und das Wichtigste: Alles wird vor Ort gepflegt, von Menschen, die ihre Kommune kennen.

Warum eine App statt einer Webseite?

Diese Frage höre ich in fast jedem Erstgespräch. "Reicht nicht eine responsive Webseite?" Die kurze Antwort: Nein. Die lange Antwort erklärt warum.

Datenschutz: Bei einer Webseite müssten persönliche Daten wie die Geburtstage der Kinder auf einem Server gespeichert werden. Das bedeutet Benutzerkonten, Passwörter, Cookie-Banner, DSGVO-Kopfschmerzen. Bei einer App bleiben alle Daten lokal auf dem Smartphone - kein Server sieht sie jemals.

Offline-Zugriff: Der Spielplatz hat kein WLAN. Im Wartezimmer beim Kinderarzt ist der Empfang schlecht. Eine App funktioniert auch ohne Internet - alle wichtigen Inhalte sind bereits auf dem Gerät.

Push-Benachrichtigungen: Wenn die Anmeldefrist für die Ferienfreizeit beginnt oder ein neuer Spielplatz eröffnet wird, erreicht eine Benachrichtigung die Familien direkt. Kein Newsletter, der im Spam landet. Keine Social-Media-Algorithmen, die entscheiden, wer was sieht.

Personalisierung: Die App kennt das Alter Ihrer Kinder und zeigt automatisch passende Inhalte. Ein Vater mit Teenager sieht andere Veranstaltungen als eine Mutter mit Kleinkind. Ohne dass irgendwo ein Profil angelegt werden muss.

Die Technik, die Sie nicht sehen sollen

Ich glaube an Technologie, die im Hintergrund bleibt. Familien sollen nicht über APIs, Datenbanken oder Synchronisationszyklen nachdenken. Sie sollen einfach die Informationen finden, die sie brauchen - schnell, intuitiv und ohne Frust.

Dasselbe gilt für die Redakteure in den Kommunen. Das Admin-Backend sieht aus wie eine normale Webseite, nicht wie ein Programmierer-Tool. Keine kryptischen Fehlermeldungen, keine Angst, etwas "kaputt zu machen". Einfach Inhalte eingeben, speichern, fertig.

Hinter den Kulissen steckt natürlich moderne Technik: Automatische Übersetzungen in 13 Sprachen dank DeepL-Integration. Import-Schnittstellen für Geodaten und Veranstaltungskalender. Ein ausgeklügeltes Berechtigungssystem, damit jedes Amt nur seine eigenen Inhalte sieht. Aber das alles soll unsichtbar sein - wie die beste Technik es immer ist.

Warum ich das mache

Ich könnte mit Unternehmensfotografie wahrscheinlich mehr verdienen. Weniger Stress, weniger komplexe Projekte. Aber die Familien-Apps geben mir etwas, das kein Fotoshooting kann: Das Gefühl, wirklich etwas zu bewirken.

Wenn mir eine Mitarbeiterin aus einem Jugendamt erzählt, dass Familien jetzt endlich die Beratungsangebote finden, die sie brauchen. Wenn ich höre, dass die App bei einer Veranstaltung ausgedruckt und aufgehängt wird, weil die Leute sie so hilfreich finden. Wenn ein Vater mir schreibt, dass er dank der Checkliste nichts Wichtiges bei der Einschulung vergessen hat.

Das ist es, was zählt. Nicht die Technik. Nicht die Features. Sondern die kleinen Momente, in denen eine Familie genau die Information findet, die sie gerade braucht.

Wie ich arbeite

Nach über 20 Jahren Selbstständigkeit weiß ich, was funktioniert - und was nicht. Diese Prinzipien leiten jedes Projekt.

Verstehen vor Umsetzen

Bevor ich eine Zeile Code schreibe, setze ich mich mit Ihnen zusammen. Nicht für ein kurzes Briefing, sondern für ein echtes Gespräch. Wer sind die Familien in Ihrer Kommune? Welche Angebote gibt es? Wo hakt es in der Kommunikation? Nur wer das Problem wirklich versteht, kann eine gute Lösung bauen.

Qualität vor Quantität

Ich könnte jede Woche ein neues Feature ankündigen. Aber was bringt das, wenn die Hälfte davon halbgar ist? Lieber eine Funktion, die wirklich funktioniert, als zehn, die Frust verursachen. Jedes Update wird gründlich getestet - von mir persönlich und von echten Nutzern.

Partnerschaft auf Augenhöhe

Ich bin kein anonymer Dienstleister hinter einem Ticket-System. Wenn Sie eine Frage haben, erreichen Sie mich direkt - per Telefon, E-Mail oder Video-Call. Keine Warteschleifen, keine automatischen Antworten. Und keine versteckten Kosten, die erst auf der Endrechnung auftauchen.

Zuverlässig & verbindlich

In über 20 Jahren Selbstständigkeit habe ich keine einzige Deadline verpasst. Nicht eine. Wenn ich sage, die App ist am 1. September fertig, dann ist sie am 1. September fertig. Dieses Versprechen gilt auch für Ihre Familien-App.

Wofür ich stehe

Manche Dinge sind nicht verhandelbar. Diese drei Werte sind das Fundament jeder Familien-App - und jeder Zusammenarbeit.

Datenschutz ohne Kompromisse

Familiendaten sind sensibel - Geburtstage der Kinder, Entwicklungsstand, besondere Bedürfnisse. Diese Informationen gehören der Familie, nicht in eine Cloud. Deshalb speichern die Familien-Apps alles lokal auf dem Smartphone. Kein Server, kein Tracking, keine Weitergabe an Dritte. DSGVO-Konformität ist kein Feature, das ich verkaufe - es ist eine Selbstverständlichkeit.

Barrierefreiheit für alle

Eine Familien-App muss für alle Familien funktionieren. Für die blinde Mutter, die einen Screen-Reader nutzt. Für den Vater mit Leseschwäche, der einfache Sprache braucht. Für die Großeltern, die mit kleiner Schrift kämpfen. Barrierefreiheit ist kein Zusatz-Feature - sie ist von Anfang an eingebaut.

Lokale Expertise zählt

Ich könnte Ihnen eine fertige App verkaufen und verschwinden. Aber was bringt das? Die besten Inhalte kommen von den Menschen, die Ihre Kommune kennen - Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Deshalb ist jede App so gebaut, dass sie vor Ort gepflegt werden kann. Ich liefere das Werkzeug, Sie füllen es mit Leben.

Lassen Sie uns sprechen

Ich freue mich darauf, Ihnen die Möglichkeiten einer Familien-App für Ihre Kommune zu zeigen.