Michael Hotopp
Gestalter, Fotograf und Anwendungsentwickler in einer Person – aus Monheim am Rhein. Diese Kombination ist der Grund, warum es die Familien-Apps gibt.
Seit 2002 selbstständig. Seit 2018 Familien-Apps.
Wie aus einem Ordner acht Apps wurden
Ich bin seit 2002 selbstständig – nicht als reiner Programmierer und nicht als reiner Gestalter, sondern als beides. Grafikdesign, Fotografie und Anwendungsentwicklung habe ich von Anfang an miteinander kombiniert. Genau diese Mischung ist der Grund, warum es die Familien-Apps heute gibt.
2018 – im selben Jahr kam mein zweiter Sohn zur Welt – habe ich für die Stadt Dormagen den Eltern-Begleitordner neu gestaltet, die gedruckte Mappe, die junge Familien beim Willkommensbesuch überreicht bekommen. Als die fertigen Exemplare vor uns lagen, kam aus dem Jugendamt die Frage: „Und wann gehen wir in die nächste Revision?" Halb im Spaß sagte ich: „Macht doch eine Webseite daraus – die ist immer aktuell und schont nebenbei Umwelt und Stadtkasse."
Die Idee kam gut an. Nur sollten sich die Checklisten am Geburtsdatum der Kinder orientieren – und 2018 war gerade die DSGVO in Kraft getreten. Niemand wollte personenbezogene Daten von Minderjährigen auf einem Server speichern. Also sagte ich, wieder halb im Spaß: „Dann machen wir eben eine App. Dann bleiben die Daten lokal auf dem Gerät – und niemand muss personenbezogene Daten verarbeiten." Die Stadt sprang sofort darauf an. So wurde aus einem Datenschutz-Problem das Grundprinzip, das die Familien-Apps bis heute trägt.
Apps hatte ich bis dahin nur im Unternehmenskontext gebaut, nichts in dieser Größenordnung. Also entstand zuerst ein Prototyp, auf dessen Grundlage Dormagen die Entscheidung für das Projekt traf. Noch während der Entwicklung bekam die Stadt Neuss Wind davon und wollte eine eigene App. Ich habe den Code daraufhin neu aufgesetzt und wiederverwendbar gemacht – eine gemeinsame Basis, auf der sich zwei Apps kostengünstig entwickeln ließen. Das war die Geburt der heutigen Plattform. Nach und nach kamen weitere Kommunen, Module und Funktionen dazu – bis zu den acht Familien-Apps von heute.
Dass mich dieses Thema bis heute nicht loslässt, hat einen sehr persönlichen Grund: Mit zwei kleinen Söhnen kenne ich die verzweifelte Suche nach dem passenden Spielplatz, dem richtigen Kurs, der nächsten Anlaufstelle aus eigener Erfahrung. Viele Funktionen der Familien-Apps sind aus genau diesen eigenen Schmerzpunkten entstanden – und sie sind der Grund, warum ich das Produkt immer weiter in diese Richtung entwickle.
Ich entwickle Ihre App konzeptionell mit
Die eigentliche Frage ist selten „Wie aufwändig ist die Pflege?" – sondern: Was gehört eigentlich rein, und wie entwickeln wir die App weiter? Genau daran entscheidet sich, ob eine Familien-App dauerhaft genutzt wird oder nach ein paar Monaten in Vergessenheit gerät.
Deshalb liefere ich nicht nur Software und verschwinde. Ich begleite Ihre Kommune inhaltlich mit: Hinweise auf gute, automatisierbare Datenquellen (zum Beispiel den RSS-Feed des Familienministeriums), Ideen für neue Themen und Rubriken, Impulse für Funktionen, die Familien zum Wiederkommen bewegen. Bürgerinnen und Bürger bleiben nur dann dran, wenn sie einen fortlaufend wachsenden Mehrwert spüren – und den planen wir gemeinsam.
Das ist der Unterschied zu einem anonymen Systemhaus: Sie bekommen keine Ticketnummer, sondern einen erreichbaren Menschen, der Ihre App über Jahre mitdenkt. Als Familienvater kenne ich die Perspektive der Nutzer – und als langjähriger Partner Ihrer Kommune die der Redaktion.
Mein Vorteil ist dabei nicht die größte Zahl an Städten, sondern die Tiefe: Aus acht Familien-Apps ist über die Jahre eine kuratierte, übertragbare Inhaltsschicht gewachsen – Lebenslagen-Checklisten, eine durchdachte Struktur entlang der Lebensphasen, erprobte Vorlagen. Davon profitiert jede neue Kommune vom ersten Tag an. Fachliche Tiefe und Treue in der Pflege wiegen hier mehr als bloße Breite.
Warum ich das mache
Ich könnte mit Unternehmensfotografie wahrscheinlich mehr verdienen. Weniger Stress, weniger komplexe Projekte. Aber die Familien-Apps geben mir etwas, das kein Fotoshooting kann: Das Gefühl, wirklich etwas zu bewirken.
Wenn mir eine Mitarbeiterin aus einem Jugendamt erzählt, dass Familien jetzt endlich die Beratungsangebote finden, die sie brauchen. Wenn ich höre, dass die App bei einer Veranstaltung ausgedruckt und aufgehängt wird, weil die Leute sie so hilfreich finden. Wenn ein Vater mir schreibt, dass er dank der Checkliste nichts Wichtiges bei der Einschulung vergessen hat.
Am meisten freut mich dabei, wenn die App genau die Familien erreicht, die über Antrag, Amtsbrief und „Kommen Sie ins Rathaus" nur schwer erreichbar sind. Niedrigschwellig, mehrsprachig, ohne Anmeldung in der Hosentasche – und über den gedruckten Informationsfächer sogar dort, wo noch niemand ein Smartphone gezückt hat. Denn die beste Information nützt nichts, wenn sie die Familie nicht erreicht, die sie am dringendsten braucht.
Das ist es, was zählt. Nicht die Technik. Nicht die Features. Sondern die kleinen Momente, in denen eine Familie genau die Information findet, die sie gerade braucht.
Wie ich arbeite
Nach über 20 Jahren Selbstständigkeit weiß ich, was funktioniert - und was nicht. Diese Prinzipien leiten jedes Projekt.
Verstehen vor Umsetzen
Bevor ich eine Zeile Code schreibe, setze ich mich mit Ihnen zusammen. Nicht für ein kurzes Briefing, sondern für ein echtes Gespräch. Wer sind die Familien in Ihrer Kommune? Welche Angebote gibt es? Wo hakt es in der Kommunikation? Nur wer das Problem wirklich versteht, kann eine gute Lösung bauen.
Qualität vor Quantität
Ich könnte jede Woche ein neues Feature ankündigen. Aber was bringt das, wenn die Hälfte davon halbgar ist? Lieber eine Funktion, die wirklich funktioniert, als zehn, die Frust verursachen. Jedes Update wird gründlich getestet - von mir persönlich und von echten Nutzern.
Partnerschaft auf Augenhöhe
Ich bin kein anonymer Dienstleister hinter einem Ticket-System. Wenn Sie eine Frage haben, erreichen Sie mich direkt - per Telefon, E-Mail oder Video-Call. Im Admin-Bereich sehen Sie über eine Verfügbarkeitsanzeige meine Sprechzeiten und geplante Abwesenheiten vorab. Keine Warteschleifen, keine automatischen Antworten - und keine versteckten Kosten, die erst auf der Endrechnung auftauchen.
Zuverlässig & verbindlich
In über 20 Jahren Selbstständigkeit habe ich gelernt: Ein realistischer Termin, der hält, ist mehr wert als ein optimistischer, der platzt. Deshalb sage ich Ihnen lieber ehrlich, was bis wann machbar ist – und dann verlasse ich mich darauf, dass Sie sich darauf verlassen können.
Wofür ich stehe
Manche Dinge sind nicht verhandelbar. Diese drei Werte sind das Fundament jeder Familien-App - und jeder Zusammenarbeit.
Datenschutz ohne Kompromisse
Familiendaten sind sensibel - Geburtstage der Kinder, Entwicklungsstand, besondere Bedürfnisse. Diese Informationen gehören der Familie, nicht in eine Cloud. Deshalb speichern die Familien-Apps alles lokal auf dem Smartphone. Kein Server, kein Tracking, keine Weitergabe an Dritte. DSGVO-Konformität ist kein Feature, das ich verkaufe - es ist eine Selbstverständlichkeit.
Barrierefreiheit für alle
Eine Familien-App muss für alle Familien funktionieren. Für die blinde Mutter, die einen Screen-Reader nutzt. Für den Vater mit Leseschwäche, der einfache Sprache braucht. Für die Großeltern, die mit kleiner Schrift kämpfen. Barrierefreiheit ist kein Zusatz-Feature - sie ist von Anfang an eingebaut.
Lokale Expertise zählt
Ich könnte Ihnen eine fertige App verkaufen und verschwinden. Aber was bringt das? Die besten Inhalte kommen von den Menschen, die Ihre Kommune kennen - Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Deshalb ist jede App so gebaut, dass sie vor Ort gepflegt werden kann. Ich liefere das Werkzeug, Sie füllen es mit Leben.
Lassen Sie uns sprechen
Ich freue mich darauf, Ihnen die Möglichkeiten einer Familien-App für Ihre Kommune zu zeigen.