Häufige Fragen

Die Fragen, die uns Verwaltungen am häufigsten stellen – kurz und ehrlich beantwortet. Für die Tiefe gibt es das Infopaket und das persönliche Gespräch.

Grundlagen

Was ist eine Familien-App – und was bringt sie unserer Kommune?

Eine eigene App für Ihre Stadt oder Ihren Kreis, mit der Familien alle wichtigen Angebote direkt auf dem Smartphone finden: Veranstaltungen, Anlaufstellen, Beratungsstellen, Spielplätze. Ihre Angebote kommen dort an, wo Eltern ohnehin täglich hinschauen – statt in Flyern oder auf einer Unterseite zu versanden.

Warum eine App und keine Webseite?

Vier Gründe: echter Datenschutz (Familiendaten bleiben lokal auf dem Gerät), Funktion auch offline, wirklich personalisierte Inhalte (passend zum Alter der Kinder, ohne Benutzerkonto) und direkte Push-Benachrichtigungen ohne Newsletter oder Social-Media-Algorithmen.

Ist das eine echte, native App?

Ja. Es ist eine native App mit Hybrid-Ansatz: eine gemeinsame Codebasis für iOS und Android. Das hält die Entwicklung kostenschonend, ohne beim App-Gefühl Abstriche zu machen.

Welche Funktionen und Module gibt es?

Zum Kern gehören Veranstaltungskalender, interaktive Stadtkarte, Checklisten, altersgerechte Inhalte, Mehrsprachigkeit und Push-Benachrichtigungen. Optional kommen Module wie Familienpass, Ferienangebot-Buchung, Entdeckerpfade und Bewertung hinzu. Eine ausführliche Übersicht finden Sie auf der Seite Funktionen.

In welchen Sprachen ist die App verfügbar?

In bis zu 13 Sprachen, inklusive einfacher Sprache – welche genau, stimmen wir auf Ihre Kommune ab (zum Beispiel Arabisch oder Türkisch). So erreichen Sie auch Familien, die mit rein deutschsprachigen Angeboten bisher nicht erreicht wurden.

Datenschutz

Wie ist der Datenschutz geregelt?

In der Basisversion bleiben alle persönlichen Familiendaten auf dem Gerät (hinterlegte Kinder, Merkliste, Standort) – ohne Nutzerkonto, ohne Profilbildung. Serverseitig fällt nur eine anonyme Nutzungsstatistik an (rotierende Hash-Salts, kein Personenbezug). Personenbezogene Daten fließen erst an den Server, wenn aktive Module genutzt werden – Familienpass, Buchung, Bewertungen oder Kontaktformulare; dafür schließe ich mit Ihnen einen AVV nach Art. 28 DSGVO, direkt über das Admin-Backend. Empfehlungen (Alter, Wetter) werden lokal berechnet, es gibt keine automatisierte Entscheidung nach Art. 22. Die Plattform-Infrastruktur (Inhalte, Karten) läuft auf eigenen Servern ausschließlich in Deutschland. Muster-Datenschutzerklärung und DSFA-Hinweise liefere ich mit.

Steckt eine KI oder ein Chatbot in der App?

Bewusst keine, die Ihre Bürger ausspäht. Die App bietet eine intelligente Familien-Suche mit hinterlegtem Grundwissen: Sie beantwortet typische Familienfragen direkt – aber komplett auf dem Gerät. Die Frage verlässt das Smartphone zu keinem Zeitpunkt, es gibt keine Cloud-Anfrage und keine frei erfundenen Antworten. Der eigentliche Gewinn ist also Datenschutz und Verlässlichkeit, nicht ein Chatbot-Effekt.

Inhalte und Pflege

Müssen wir die Inhalte selbst pflegen – und wie aufwändig ist das?

Ja, Sie behalten die Hoheit über Ihre Inhalte. Die Pflege läuft über ein Admin-Backend, das so bedienbar ist wie eine normale Webseite – ohne Programmierkenntnisse. Realistisch sind etwa 1–4 Stunden pro Woche, auch neben dem normalen Tagesgeschäft leistbar; niemand muss die Pflege hauptverantwortlich stemmen. Und Sie stehen dabei nicht allein: Ich begleite die inhaltliche Weiterentwicklung mit – Hinweise auf gute Datenquellen, Ideen für neue Themen, Impulse, womit die App lebendig bleibt. Denn ob eine App dauerhaft genutzt wird, entscheidet sich genau daran, dass Familien einen fortlaufend wachsenden Mehrwert spüren. Das ist Teil dessen, was Sie bei mir bekommen – nicht nur Software.

Müssen wir die Inhalte für alle Vereine und Veranstalter selbst einpflegen?

Nein – und das nimmt vielen die größte Sorge. Veranstalter und Vereine tragen ihre Angebote selbst ein; Ihre Verwaltung übernimmt nur noch Freigabe und Prüfung. Weil jeder Eintrag erst durch Ihre Freigabe sichtbar wird, entsteht kein Werbe-Wildwuchs privater Anbieter unter Ihrem Logo – die kommunale Neutralität bleibt jederzeit gewahrt. Zusätzlich lassen sich Veranstaltungen über Scraper und Import-Funktionen automatisiert aus vorhandenen Quellen einspielen. Sie pflegen also nicht stellvertretend für alle – Sie behalten die Kontrolle, ohne die Fleißarbeit.

Lohnt sich eine Familien-App auch für kleinere oder ländliche Kommunen?

Ja – das ist keine Frage der Einwohnerzahl, sondern der Struktur. Die App passt sich an: Eine flächig große Kommune mit eher wenigen Einwohnern nutzt sie zum Beispiel als dezentrales Informationsportal, das verstreute Angebote an einem Ort bündelt. Je größer und dichter eine Kommune, desto wichtiger wird die Tagesaktualität der Inhalte – beides bildet die App gleichermaßen ab. Welche Schwerpunkte für Ihre Kommune sinnvoll sind, schauen wir uns gemeinsam an.

Kosten und Beschaffung

Was kostet eine Familien-App?

Das hängt von der Größe Ihrer Kommune und den gewünschten Modulen ab. Eine konkrete Einordnung bespreche ich gerne persönlich mit Ihnen; die wichtigsten Eckdaten finden Sie im Infopaket.

Wie läuft die Beschaffung?

Jede App wird individuell für Ihre Kommune entwickelt. Auf Wunsch liefere ich Ihrer Vergabestelle die inhaltlichen Bausteine für ihre Begründung – die vergaberechtliche Einordnung trifft Ihre Vergabestelle selbst.

Gibt es Fördermöglichkeiten?

Solche Apps sind grundsätzlich förderfähig – über welche Programme, hängt von Bundesland und Träger ab. Das klären Sie am besten direkt mit Ihrer Förderstelle.

Wie lange dauert die Einführung?

Das ist sehr unterschiedlich. Theoretisch ist ein Release nach rund acht Wochen möglich – wenn die Inhalte bereits vorliegen und bei Ihnen genug Kapazität da ist. In der Praxis sind eher sechs bis acht Monate realistisch: Die eigentliche Konzeption beginnt meist erst nach der Beauftragung, gemeinsam mit mir, und die internen Verwaltungsprozesse brauchen ihre Zeit.

Betrieb und Support

Wer kümmert sich um Hosting, Betrieb und Updates?

Das übernehme ich komplett – ein Rundum-sorglos-Paket. Die Plattform läuft auf eigenen, hochverfügbaren Servern in deutschen Rechenzentren, inklusive Backups, Sicherheitsupdates und Monitoring. Sie richten lediglich Ihre eigenen App-Store-Accounts ein, sodass die App unter Ihrer Flagge läuft – um Server, Daten und Wartung kümmere ich mich. Die laufenden Kosten dafür sind überschaubar und planbar; die konkreten Zahlen bespreche ich gerne im persönlichen Gespräch. So bleibt bei Ihnen kein technischer Betriebsaufwand hängen.

Wie läuft der Support – und wie schnell sind Sie erreichbar?

Persönlich und direkt, per Telefon und E-Mail – kein anonymes Ticketsystem. Im Admin-Bereich sehen Sie über eine Verfügbarkeitsanzeige meine aktuellen Telefonzeiten und geplante Abwesenheiten im Voraus. Innerhalb der Sprechzeiten bin ich in der Regel sofort erreichbar und reagiere noch am selben Tag. Für echte Notfälle gibt es einen eigenen Melde-Weg direkt aus dem Admin-Bereich, der mich auch außerhalb der Sprechzeiten – selbst im Urlaub – unmittelbar erreicht. Ihre App ist also nie sich selbst überlassen.

Was passiert, wenn die Zusammenarbeit endet? Wem gehören die Daten?

Inhalte, Daten und die App-Store-Zugänge bleiben bei Ihrer Kommune. Auch für den Fall, dass ich einmal ausfalle, ist vorgesorgt – über Vorkehrungen zur Ausfallsicherheit und zur Übergabe. Die Details zu Eigentums- und Nutzungsrechten finden Sie im Infopaket und bespreche ich offen mit Ihnen.

Können wir die App vorab ausprobieren?

Ja, gleich doppelt: Die echten Apps unserer Kommunen sind öffentlich in den App-Stores verfügbar – Sie können also eine produktive Familien-App direkt ausprobieren. Zusätzlich kommt die Demo-App „Hallo Familie" in die Stores, mit der Sie alle Funktionen unverbindlich und ohne echte Daten erleben.

Sehen wir, wie die App genutzt wird?

Ja. Sie erhalten aussagekräftige, anonyme Nutzungszahlen – wertvoll für die Investitionsrechtfertigung gegenüber Rat und Verwaltung und für Förderberichte. Und das ganz ohne Tracking Ihrer Bürger: Die Statistik ist anonym (rotierende Hash-Salts, kein Personenbezug) und sagt nichts über einzelne Familien aus.

Ihre Frage war nicht dabei?

Fordern Sie das Infopaket an – kompakt als PDF für die interne Abstimmung – oder sprechen Sie mich direkt an.